Förderkonzepte

Unsere Schülerinnen und Schüler kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns. Unser Ziel ist es, diese Unterschiedlichkeit als Chance zu begreifen, Kinder dort abzuholen, wo sie stehen und sie bestmöglich zu fordern und zu fördern. Mit unseren vielfältigen pädagogischen Angeboten begleiten wir die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung intensiv, bauen ihre Stärken aus, unterstützen aber auch bei Lernschwierigkeiten.

Lesenest
Im Lesenest werden Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen haben, auf motivierende Weise zusätzlich gefördert.
LRS/Dyskalkulie
Unsere Schule bietet besondere Förderstunden für lese- und rechtschreib- oder rechenschwache Kinder an
Beratungs- und Förderzentrum
Lehrkräfte der Helmut-von-Bracken-Schule sind stundenweise an unsere Schule abgeordnet, um Kinder mit besonderem bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf zu unterstützen und Eltern und Lehrer bei Schulschwierigkeiten zu beraten.
Foto BFZ

Die Kolleginnen des BFZ

Inklusion
Die Stadtschule an der Wilhelmskirche fühlt sich für alle Kinder ihres Einzugsgebietes verantwortlich, also auch für Kinder mit besonderem bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf.
Deutsch als Zweitsprache
  1. Unsere Vorlaufkurse bieten Kindern, die bei der Schulanmeldung zeigen, dass ihre Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um problemlos dem Unterricht der ersten Klasse folgen zu können, die Möglichkeit spielerisch Deutsch zu lernen. Ab Herbst (vor der Einschulung im darauffolgenden Sommer) werden die Kinder in der Schule fünfmal in der Woche für eine Schulstunde von Lehrerinnen unterrichtet.
  2. In einem Intensivkurs/ einer Intensivklasse werden, soweit die Anmeldezahlen dies ermöglichen, alle aus dem Ausland zugezogenen Kinder, die ohne jegliche Deutschkenntnisse in Sprache und Schrift sind, jahrgangsübergreifend zusammengefasst. Ziel dieser Integrationsmaßnahme ist es zunächst, dass die Schüler sich angenommen und in ihrer neuen Heimat wohl fühlen. Darüber hinaus ist die Vermittlung von Lerntechniken und -strategien zur Förderung von selbstverantwortlichem Lernen grundlegend.
    Nach Erlernen des Grundwortschatzes der deutschen Sprache werden die Schüler schnellstmöglich in die Regelklassen integriert. Lediglich in Klasse 1 besuchen diese Kinder sofort die Regelklasse, um von Anfang an Deutsch sprechen und schreiben zu lernen.
  3. Programm Deutsch und PC
    Seit Herbst 2003 bieten Deutschförderkurse, sogenannte DAZ-Kurse (Deutsch als Zweitsprache), in allen Jahrgängen Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, sich zusätzlich zum Deutschregelunterricht intensiv mit der deutschen Sprache zu beschäftigen. Das Ziel ist, bestehende Defizite zu verringern oder sogar auszugleichen, damit auch Kinder mit Migrationshintergrund die ihnen möglichen Lernergebnisse erzielen können.
    In dem Kooperationsprojekt „Deutsch&PC“ mit dem Hessischen Kultusministerium und der Hertie-Stiftung, verstärkt im ersten Schuljahr eine zusätzliche Lehrkraft mit bis zu 10 Wochenstunden, im zweiten Jahr mit bis zu fünf Wochenstunden die Förderung parallel zum Deutsch- und Mathematikunterricht. In den Klassen 3 und 4 werden jeweils zwei Förderstunden zum Regelunterricht erteilt. Die Arbeit am Computer ist dabei wichtiger Bestandteil der Förderung.